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Ausgangsbeschränkungen: Wien läuft auf Sparflamme

Ausgangsbeschränkungen: Wien läuft auf Sparflamme

Die Grafik der Woche 13/2020

Die weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben deutliche Auswirkungen auf den Energieverbrauch Wiens. Untertags braucht die Stadt derzeit bis zu 20% weniger Energie, auf 24-Stunden-Basis ist der Bedarf um rund 10-15% niedriger. Durch den reduzierten bzw. eingestellten Betrieb von Schulen, Geschäften, Büros, Hotels und Gastronomie verzeichnet man seit Dienstag letzter Woche Verbrauchswerte von deutlich unter 28.000 MWh. Ein Normalwert für diese Jahreszeit wäre rund 32.000 MWh. Im Gegensatz zum Gesamtverbrauch der Stadt steigt der Energieverbrauch im einzelnen Haushalt um bis zu einem Drittel pro Tag. Grund dafür sind Home-Office sowie ein vermehrter Einsatz von Unterhaltungselektronik und Küchengeräten. Auch eine deutliche Mittagsspitze ist zu erkennen, was zeigt: Gekocht wird jetzt daheim. Trotz des veränderten Energiebedarfs und der einsetzenden Kältewelle ist die sichere Versorgung Wiens in jedem Fall gesichert.

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