Projekt Beschreibung

Covid-19: Erneuerbare als Gewinner

Die Grafik der Woche 50/2020

Die Coronapandemie hat auch weitreichende Folgen auf den Energiesektor. Die Weltenergieagentur (IEA) prognostizierte in ihrem World Energy Outlook einen Rückgang der weltweiten Energienachfrage um 5% für das Jahr 2020. Den größten Einbruch verzeichnen fossile Energieträger. Während Kohle und Öl im Vergleich zum Vorjahr weitaus weniger nachgefragt werden, steigt der Bedarf an erneuerbarer Energie sogar leicht an. Die Nachfrage nach Kohle dürfte nach Einschätzung der IEA auch nicht mehr auf das Vorkrisenniveau zurückkehren und bis 2040 erstmals seit der industriellen Revolution weniger als 20% zum Energiemix beitragen. Die gesunkene Energienachfrage bringt auch die CO2-Emissionen auf den Stand von vor einem Jahrzehnt. Die Erreichung der Pariser Klimaziele rückt damit einen Schritt näher. Doch wie nachhaltig ist diese Entwicklung?

Fest steht: Ohne einen weitreichenden Wandel des globalen Energiesystems, wird der CO2-Ausstoß im Falle einer wirtschaftlichen Erholung rasch wieder ansteigen. Deshalb muss der Ausbau erneuerbarer Energien jedenfalls vorangetrieben und die Energieeffizienz deutlich erhöht werden. Zusätzlich werden hohe Investitionen in die Stromnetze notwendig sein, um diese Transformation zu ermöglichen.

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2021-04-06T13:44:04+02:00

Stromerzeugung der Zukunft

Eine repräsentative Umfrage zeigt: Die EnergiekundInnen wollen mehr Strom aus erneuerbaren Quellen. Die mit Abstand beliebteste Erzeugungsform ist Photovoltaik, gefolgt von Wasser- und Windkraft. Jetzt ist die Politik gefragt, den Weg für 100% Ökostrom zu ebnen.