Projekt Beschreibung

Keine Energiewende ohne Speicher

Energiewende Speicherkapazitäten

Die Grafik der Woche 43/2020

Um das Ziel einer 100%ig erneuerbaren Stromversorgung bis 2030 zu erreichen, braucht es einen massiven Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. Das Erneuerbaren Ausbau Gesetz, kürzlich als Begutachtungsentwurf vorgelegt, legt die Rahmenbedingungen für die Stromzukunft fest und soll den Erneuerbaren in Österreich einen Schub verleihen. Der Ausbau erneuerbarer Energien muss mit dem Ausbau von Speicherkapazitäten einhergehen, denn viele erneuerbare Erzeugungsanlagen sind volatil. Sie speisen nicht gleichmäßig, sondern abhängig von Jahreszeit und Witterung ins Netz ein. Speicher sind daher der Garant, Versorgungssicherheit und Netzstabilität auch in einer klimafreundlichen Stromzukunft aufrecht zu erhalten.

Österreichs Pumpspeicherkapazität liegt derzeit bei 4.300 Megawatt (MW). Mit dem Ausbau der Photovoltaik und Windkraft einhergehend sollten die Pumpspeicherkapazitäten auf 7.800 MW ausgebaut werden. Doch es gibt auch andere Speicher, die je nach Anwendungsbereich unterschiedliche Vorteile bieten. Grünes Gas als Speichermedium eignet sich dazu, besonders große Mengen Energie über lange Zeiträume zu speichern und in elektrische Energie rückzuverstromen. Thermische Speicher dienen der Speicherung und zuverlässigen Bereitstellung von Wärme.

Weiterführende Grafiken

Entdecken Sie weitere energiegeladene Grafiken!

2021-04-06T13:44:04+02:00

Stromerzeugung der Zukunft

Eine repräsentative Umfrage zeigt: Die EnergiekundInnen wollen mehr Strom aus erneuerbaren Quellen. Die mit Abstand beliebteste Erzeugungsform ist Photovoltaik, gefolgt von Wasser- und Windkraft. Jetzt ist die Politik gefragt, den Weg für 100% Ökostrom zu ebnen.