Projekt Beschreibung

Energiegewinnung durch Tiefengeothermie

Aufbau und Funktionsweise eines Geothermiekraftwerks zur Energiegewinnung

Die Grafik der Woche 19/2020

Tiefe Geothermie kann einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung des Wärmesektors leisten. Unter der Tiefen Geothermie versteht man das Vorkommen von nicht trinkbarem Heißwasser ab 300 m Tiefe, das zur umweltfreundlichen Wärmeversorgung genutzt werden kann. Basiselement einer Geothermieanlage ist die sogenannte geothermische Dublette, bestehend aus zwei Vertikalbohrungen. Über eine Förderbohrung wird heißes Wasser aus tiefen Gesteinsschichten nach oben gepumpt. Anschließend wird dem Wasser die Wärme entzogen und über eine Injektionsbohrung wieder in den Untergrund abgegeben.

Als regionale und unerschöpfliche Energiequelle lässt sich damit die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und Energieimporten verringern. Auch zur Stromerzeugung und Wärmespeicherung eignet sich die Geothermie. Das technisch nutzbare Potential liegt in Österreich bei bis zu 700 MW thermisch. Bei vollständiger Nutzung ließen sich dadurch ca. 1,3 Mio. t CO2 pro Jahr einsparen. Wien Energie erforscht momentan im Projekt Geotief die Potentiale im Großraum Wien.

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